01.10.2018 - 30.09.2021

SmartReha in der Region Emscher-Lippe

Das Projekt SmartReha wird in der Region Emscher-Lippe umgesetzt und ist ein Teilprojekt der Verbundförderung „connect.emscherlippe“. Ziel ist es, mit Hilfe von telemedizinischen Angeboten die Rehabilitation zu verbessern und gleichzeitig die Kosten gegenüber stationären Reha-Maßnahmen zu senken.

alt
©AdriaVidal - stock.adobe.com
SmartReha

Telemedizinische Unterstützung für Hochrisikopatienten in der häuslichen Rehabilitation

Am Beispiel von Patientinnen und Patienten mit koronaren Herzerkrankungen und Lungenerkrankungen werden Wege aufgezeigt, wie Hochrisikopatienten in der häuslichen Rehabilitation mit Hilfe telemedizinischer Unterstützung besser geschützt werden können.

Hierfür wird den Patienten oder Patientinnen angeboten, zu Hause ein auf den jeweiligen Gesundheitszustand angepasstes Training sowie ein individuelles Coaching durchzuführen, das telemedizinisch gesteuert und überwacht wird. Zur weiteren Unterstützung in der Rehabilitation wird eine elektronische, einrichtungsübergreifende Akte angelegt.

Rehabilitation gewinnt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels an Bedeutung. Dies betrifft sowohl den Erhalt von Arbeitsfähigkeit als auch die post-akute Vermeidung von Behinderungen und Pflegebedürftigkeit. Gleichzeitig verändert sich der Rehabilitationsmarkt durch neue insbesondere digitale Möglichkeiten erheblich.

Die Erkenntnisse des Projektes sollen dazu genutzt werden, Ergebnisse regional und fachlich weiter zu verbreiten sowie das Kompetenzfeld Rehabilitation in der Emscher-Lippe Region auszubauen. Fachlich soll insbesondere die indikationsbezogene Ausweitung des Projektes vorangetrieben werden. Hierzu werden in Kooperation mit den Rehabilitationsanbietern der Region die Übertragbarkeit von Lösungen auf weitere Indikationsfelder, der organisatorische Anpassungsbedarf und der Bedarf an digitalen Innovationen geprüft.

Das Projekt wird aus Landesmitteln gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt SmartReha

Wer ist beteiligt Symbolbild Figuren Netzwerk
©vegefox.com - stock.adobe.com

Verbund Partner im Projekt

Westfälische Hochschule

DEGEDI Deutsche Gesundheitsdienste GmbH

MedEcon Ruhr

Karl Wessel Verwaltungs-GmbH

Darum geht es Symbolbild Kamerablick
©Goodpics - stock.adobe.com

Statement „Digitalisierung für Versorgung nutzen“

„Wenn wir die Digitalisierung gezielt für die Unterstützung der Versorgungsprozesse nutzen, werden davon Patienten wie auch Beschäftigte profitieren. Und ganz nebenbei wird so die Wirtschaftlichkeit verbessert.“

Stefan von Bandemer, Institut für Arbeit und Technik

Das Verbundprojekt connect.emscherlippe besteht aus neun Teilprojekten, die in unterschiedlichen Aktionsformaten gebündelt sind. Koordiniert wird das vom Land geförderte Vorhaben von der Westfälischen Hochschule.

Folgende Ziele werden verfolgt:

  • Förderung von Innovationen, Technologietransfer und wissensbasierten Unternehmensgründungen
  • Aufbau von strategischen Netzwerken, die auch nach Projektauslauf weiterhin Bestand haben
  • Verbindung zwischen Unternehmen und fachlich Interessierten schaffen (Wirtschaft & Wissenschaft vernetzen)

Weiterführende Information

©pixelkorn - stock.adobe.com

Kontakt

Konsortialführung

Institut für Arbeit und Technik, Projektleitung

Stefan von Bandemer

©Tatjana Balzer - stock.adobe.com

Podcast zum Projekt

Funktioniert Reha auch von zu Hause und was hat es mit der einrichtungsübergreifenden Krankenakte auf sich?

Podcast anhören
Unsere Website verwendet Cookies und die Analytics Software Matomo. Mehr Information OK